15. Roman Update, Liebster Award, Leserunde und Leipziger Buchmesse

Hallo ihr da draußen. Urlaub, Krankenhausaufenthalt und kranke Kinder, haben es mir erschwert, mich mal wieder bei euch zu melden.

Roman Update:

Drei Testleser, alle begeistert und gierig nach einem zweiten Teil. Mit stolz geschwellter Brust, präsentiere ich euch die Statements, die mir Tränen in die Augen getrieben haben:

  • Ich hatte Tränen in den Augen.
  • Nachdem ich mich reingelesen hatte, konnte ich nur eins denken: Phänomenal.
  • Wow … Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und oft musste ich mich daran erinnern, zu atmen, weil ich einfach so gespannt und in der Geschichte drin war … Ich habe gelacht, geweint, mir war heiß und mir ist es kalt den Rücken runter gelaufen … Total toll geschrieben, hammer Geschichte, ein super Aufbau, klasse Wortwahl … Einfach unbeschreiblich … Ich will jetzt Teil 2 – SOFORT … Es war mir ein inneres Blumenpflücken …

Schnief, Schnaub ins Taschentuch. Dafür lebt und arbeitet man als Autor. Buch ist nun beim nächsten Testleser (danke SteffiSport ;-))

Buchmesse Leipzig 2014

Am Samstag, den 15. März 2014, werd ich an der Leipziger Autoren Runde teilnehmen. Vielleicht sieht man ja dann mal den einen oder anderen von euch persönlich. Wäre schön.

Falls jemand von euch wissen möchte, was das ist, hier der Link:

http://www.leipziger-autorenrunde.de/

Leserunde von Christine Lawenz

Von meiner lieben Kollegin Christine Lawens bin ich zu einer Leserunde auf Lovelybooks eingeladen worden. Ich habe ihren wundervollen Roman „Ricardas Erbe“ innerhalb von 24 Stunden schon zur Hälfte verschlungen. Wer auf FamilenEpos und Pferde steht, muss ihn einfach mal lesen. Wundervolle Sprache und tolle Geschichte. Sehr lesenswert. Kaufen. Kaufen. Kaufen.

Liebster Award

http://shopmyclosetproject.com/wp-content/uploads/2013/10/liebsterblogaward.png

Heute wurde ich von Astrid-Runa Riecken für den Liebster Award nominiert. Ich soll elf Fragen wahrheitsgemäß beantworten und dann andere Autoren nominieren, die wiederum die Fragen beantworten und Autoren nominieren, usw..

Also fangen wir an. Hier die Fragen:

  1. Hast du ein Buch, welches ein sehr wichtiger und bedeutender Begleiter in einer Phase deines Leben war?                            Nein nicht wirklich. Ich habe so viele Bücher in meinem Leben gelesen und viele haben mich für kurze Zeit begleitet. Manche haben sich in mein Gehirn gefräst, andere waren nur ein Hauch, der verschwand.
  2. Hast du einen Wunsch, der bislang unerfüllt blieb?
    Es wurden mir bereits so viele vom lieben Gott erfüllt, dass es fast schon maßlos wäre, noch mehr zu haben. Aber Bescheidenheit ist eine Tugend, die kaum ein Mensch besitzt, so auch ich nicht. Allen voran, dass meine Kinder und mein Mann gesund bleiben und wir mit dem Schicksal, dass noch vor uns liegt glücklich sind. Bisher wurde mir dieser Wunsch erfüllt, doch es liegen ja noch ein paar Jahre vor uns. Ich hoffe, dass ich mit meinem Schreiben Menschen berühren kann. Und, und, und…….
    3. Wenn es etwas gäbe, was du in der Welt oder in der Gesellschaft ändern könntest, was wäre das?
    Es wäre besser, wenn die Menschen grundsätzlich feinfühliger werden würden. Mehr Verständnis für andere hätten. Die Kälte aus den Herzen der Menschen würde ich gerne verbannen. Vielleicht würde das schon ausreichen, um Kriege, Morde und Leid ein wenig zu dezimieren.
    4. Mit welchem Genre aus dem Bereich Bücher könntest du dich gar nicht anfreunden?
    Erotik und Horror. Das sind zwei Genre, die ich nicht schreiben könnte.
    5. Hast du einen besonderen Bezug zur Natur, gibt es etwas, was dich fasziniert?
    Ich liebe den Wind, wenn er durch die Bäume weht. Herbstblätter gleiten zu Boden und malen ein wunderschönes, farbenprächtiges Bild. Das mag ich besonders. Der Sommer ist mir meistens zu heiß. Der Winter zu kalt. Der Frühling lässt mich aufblühen, doch erst der Herbst berührt so richtig mein Herz und meine Seele.
    6. Bei welcher Musik kannst du dich so richtig gehen lassen und tauchst dabei ein?
    Alles was emotional berührend ist. Das kann alles von Klassik bis hin zu Rock sein. Heavy Metal ist so gar nicht mein Ding.
    7. Kennst du ein Bauwerk, welches dich „magisch“ anzieht und das es auf der ganzen Welt nur einmal gibt? 
    Unser Haus. Ohne unser Heim und meine Familie wäre ich nichts.
    8. Gibt es ein Erlebnis in deinem Leben, welches dich positiv geprägt hat, an das du dich gern erinnerst? 
    Da gibt es so viele. Der Tag, an dem ich meinen Mann das erste Mal geküsst habe. Die Geburten unserer Kinder. Und noch ganz viele mehr.
    9. Von welchem Film oder Buch würdest du dir unbedingt eine Fortsetzung wünschen?
    Ich liebe die Diana Gabaldon Romane um Jamie und Claire. Ich warte sehnsüchtig auf den nächsten Band.
    10. Gibt es eine Tätigkeit, die du unheimlich gern ausübst? 
    Schreiben und Lesen. Ohne wenn und aber. Meine Büchersucht grenzt schon an Obsession.
    11. Hattest du als Kind einen Traumberuf? Ich wollte früher immer Ärztin werden und andere retten.

So, und nun nominiere ich:

Karina Reiß

Axel Hollmann

Marcus Johanus

Katja Piel

Linus Oskari

Rita Hajak

Christine Lawens

Viel Spaß mit diesen Fragen. Und euch anderen eine schöne Zeit, bis zum nächsten Mal.

Eure Tanja Neise

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14. Strike

  • Ein frohes neues Jahr euch allen. Ja, ich weiß ein wenig verspätet, doch besser spät als nie.

Mittlerweile fragt ihr euch sicherlich, warum ich diese Überschrift gewählt habe. Natürlich um euch neugierig zu machen! Aber es entspricht auch meiner Freude, die ich empfunden habe, als mein Buch von Karina zurückkam. Es gefällt ihr. Ein paar Verbesserungsvorschläge hier und da, die ich alle beherzigt habe, gab es natürlich. Und es hatten sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen, über die ich nur den Kopf schütteln konnte. Betriebsblindheit sagt man wohl dazu. Wenn man sie dann aufgezeigt bekommt, kann man gar nicht mehr nachvollziehen, wie man die übersehen konnte.

Aber so geht es vielen. Hierüber hat Stiftbild auf seiner Seite einen guten Bericht verfasst.

http://stiftbild.net/?p=2069

Er erklärt sehr schön, auf was man beim Überarbeiten achten sollte, um die Betriebsblindheit auszutricksen.

Meine Testleserin und Lektorin hat ihre Kommentare mit der Funktion Strg Alt C in meinen Text eingefügt. So konnte ich nach und nach alles abarbeiten. In den letzten Tagen habe ich meine 4. Überarbeitung abgeschlossen.

Neben den Hinweisen auf meine Fehler schrieb sie mir auch immer wieder ihr Lob dazu. Das tut unheimlich gut. So konnte ich auch sehen, welche Sätze ihr besonders gut gefallen haben. Und sie hatte Pippi in den Augen und Gänsehaut und sie fragt nach einer Fortsetzung. Grins, hüpf, klatsch in die Hände…..

Ich freue mich so sehr darüber, das kann man glaube ich nur als Autor nachvollziehen.

Wer einen Testleser braucht, oder gerne einmal einen Text testlesen möchte, der kann mal einen Blick auf folgende Seite der Schreibdilettanten werfen:

http://www.dieschreibdilettanten.de/testleser-gesucht/

Wer dann Testleser wird, sollte sich an diese hilfreichen Tipps von Marcus Johanus halten:

http://marcusjohanus.wordpress.com/2014/01/19/feedback-geben-5-unentbehrliche-tipps/

Neben meinen Rechtschreibfehlern, sind auch einige geschichtliche Fragen aufgetaucht, die ich recherchieren musste. Selbstverständlich google ich und suche Antworten auf den einschlägigen Seiten. Aber mir ist nun eine Seite untergekommen, die es verdient ebenfalls erwähnt zu werden. Und zwar handelt es sich hierbei um ein Rechercheportal für Autoren, die geschichtliche Fragen beantwortet haben möchten.Barbara Ellermeier veröffentlicht in ihrem Rechercheportal regelmäßig Hintergrundinformationen, die man für die eigenen Romane verwenden darf.

http://recherchefuerromane.de/rechercheportal/

Die Seite ist noch recht frisch, also Geduld. Aber ich habe mich auf jeden Fall schon einmal für den Newsletter angemeldet.

Und jetzt ab zum nächsten Testleser.

So und nun wieder ein paar zusätzliche Linktipps:

http://scriptdoktor.blogspot.se/

Interessante Seite einer Lektorin. Lesenswert.

 http://schreibforum.jimdo.com/schreibtipps/

Nette Seite für Schreibtipps.

 http://schriftzeit.de/archives/1077

Wie sie Geheimnisse in Ihrem Roman zu Sprengstoff machen.

 http://marcusjohanus.wordpress.com/2013/12/28/action-szenen-schreiben-5-tipps/

Wie man Action-Szenen noch spannender schreibt.

 http://wasmitbuechern.de/

‘Ich mach was mit Büchern’ ist die von Leander Wattig 2009 gestartete Initiative für eine stärkere Vernetzung der Buchbranche.

 http://autorenforum.de/

Das Wissensportal für AutorInnen. Unbedingt den Newsletter The Tempest abonnieren.

So für heute genug. Ich wünsche euch eine schöne, kreative Zeit. Bis zum nächsten Mal.

Eure Tanja Neise

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13. Zwischen den Tagen

Die Überschrift ist nicht nur passend für die jetzige Jahreszeit, nein sie passt auch hervorragend zu meiner Gemütsverfassung. Meine mittlerweile liebe Freundin, Autorin, Testleserin und auch zur Zeit Teilzeitlektorin, Karina Reiß, hat im Moment meinen Roman am Wickel.

Sie ist zwar bereits die zweite Leserin, aber bisher konnte ich mich immer darauf berufen, dass mein Projekt noch nicht beendet ist. Doch nun habe ich diese Ausrede nicht mehr. Nach drei Überarbeitungsphasen fühlte ich mich soweit, ihr den Roman zu schicken.

Und ich weiß, sie wird mir meine Fehler aufweisen. Sie ist die, mit dem Zuckerbrot und der Peitsche.

Irgendwie fühle ich mich leer. So als wenn ein Kind das Haus verlässt und seine eigenen Wege geht.

Mein neues Projekt dümpelt immer noch vor sich hin. Die Kinder sind im Augenblick mit anderen Dingen beschäftigt. Dank Weihnachten mit sehr viel anderen Dingen. Also fehlt mir der Druck. Oder sollte ich, als Autorin, sagen die Deadline?

Nach dem Stress der Festtage und wenig Fantasie für meinen Fantasy-Jugend-Roman, bleibt mir nichts Anderes übrig, als euch mal wieder mit meinen Gedanken zu quälen. Oder doch zu beglücken?

Außerdem habe ich beim Blick auf meine zwei Blogseiten festgestellt, dass während den Feiertagen, einigen von euch langweilig gewesen sein muss. Meine Seiten hatten jede Menge Klicks, obwohl ich nichts Neues veröffentlicht hatte.

Also schreibe ich euch nun zwischen den Tagen, wie man so schön sagt.

Manche von euch haben mich gefragt, was ich denn mit dem Roman machen möchte. Erst einmal werde ich ihn ein weiteres Mal überarbeiten, wenn er von Karina zurück ist.

Und dann kommen die großen Fragen mit riesigen Schritten:

Bin ich bereit ihn selbst zu veröffentlichen? Soll ich ihn an eine Agentur schicken? Oder werde ich ihn auf meiner Festplatte verstauben lassen?

Ich weiß es noch nicht.

So leid es mir tut, diese Frage kann ich euch noch nicht beantworten. Vielleicht beim nächsten Mal?!

Und wie immer ein paar nützliche Links:

http://wortwuchs.net/charaktereigenschaften/

Hier gibt es eine Liste mit Charaktereigenschaften in alphabetischer Reihenfolge. Eine tolle Idee. Am Besten ausdrucken und griffbereit in der Nähe eurer Schreibstätte verstauen.

http://casandrakrammer.blogspot.de/2013/05/tipps-tricks-manuskripte-und-buchideen.html

Casandra Krammer gibt hier nützliche Tipps, wie man sein geistiges Gut, vor Diebstahl schützt.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=432412223536279&set=a.110133059097532.15940.110125985764906&type=1&theater

Das ist etwas zum Schmunzeln. Man kann hier schauen, wie der eigene Name auf Japanisch ausgesprochen wird. Ob das wirklich richtig ist, kann ich euch nicht verraten, aber einen Lacher ist es wert.

http://stiftbild.net/cliffhanger-lass-den-held-und-den-leser-baumeln/

Der gute Linus Oskari berichtet hier über Cliffhanger. Sehr interessant geschrieben.

http://sabrina-s-says.blogspot.de/2013/12/figurenperfektion-perfekt-ist-nicht.html

Ein guter Artikel über Figurenperfektion.

http://schriftzeit.de/archives/1005

Hier hat der tolle Stephan Waldscheidt einen hervorragenden Artikel, über das Thema Emotionen, geschrieben. Sehr zu empfehlen. Wie eigentlich alles von ihm.

http://wordpress.mczarnetzki.de/2011/02/23/3-tipps-erfolgreicher-autoren/

3 Tipps erfolgreicher Autoren, auf der richtig guten Seite von Matthias Czarnetzki.

http://marcusjohanus.wordpress.com/2013/01/16/von-null-auf-bestseller-in-drei-einfachen-schritten/

Von Null auf Bestseller in drei einfachen Schritten. Ein Artikel von Matthias Czarnetzki auf dem Blog von Marcus Johanus.

http://wordpress.mczarnetzki.de/2012/03/27/55-marketingtipps-fur-ihr-ebook/

Und noch einmal Matthias Czarnetzki, der hier 55 Marketingtipps gibt.

http://ebook-tipps.blogspot.de/

Vom Entwurf zum Bestseller. Eine Seite für Selfpublisher.

Ich denke, das waren diesmal eine Menge Tipps. Genau das richtige für zwischen den Tagen. Damit ihr euch nicht langweilen müsst.

Ich wünsche all´ meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir lesen uns wieder.

Eure Tanja Neise

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12. Einmal Dschungel und zurück

25.11.2013

Ich grüße euch mal wieder aus dem Überarbeitungsdschungel.

Na, wer hat es gemerkt?

Richtig, ich habe heute bewusst eine nicht ganz so drastische Beschreibung gewählt. Nicht Überarbeitungshölle. 😉 Liebe Grüße an Marcus, dem die Überarbeitungsphase so gut gefällt. Mir ist klar, dass die Überarbeitung, genauso zur Autorenarbeit gehört, wie das Schreiben der Rohfassung. Und es fällt mir auch nicht mehr so schwer.

Zur Zeit überarbeite ich meinen Text, das dritte Mal. Dieses Mal achte ich noch mehr auf Füllwörter und Lieblingsformulierungen. Und da ich nun ein wenig Abstand zu meinem Text habe, versuche ich noch mehr den Klang und den Rhythmus zu erkennen. Wo bleibe ich hängen? Was stört meinen Lesefluss? DennÜberarbeitung ist schließlich mehr, als nur den Text hinsichtlich Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler (Orthografie) zu überprüfen, denn nur das allein, macht eine Geschichte nicht rund und schön lesbar.

Der ein oder andere fragt sich jetzt wahrscheinlich, wie oft ich dieses Überarbeitungs-Spielchen noch spielen möchte. Kurz um, so oft, bis ich nichts mehr verbessern kann, bis ich so zufrieden bin, dass ich meine Geschichte dem nächsten Testleser gebe. Ja Karina, das wirst du sein. Und ich weiß, dass du deinen Job gut machen wirst. Ich denke nur an die Kurzgeschichte zurück.

Das ist ein wichtiger Punkt in der Überarbeitungsphase: Ein guter Testleser! Einer der kein Blatt vor den Mund nimmt. Einer der einem seine Fehler aufzeigt, ohne verletzend zu werden. Der vielleicht sogar soweit geht, wie meine gute Freundin und Autorin Karina (siehe Link zu Karina´s Schreibstube). Sie hat meinen Text gelesen und mit Kommentaren versehen. Dadurch machte sie mir bewusst, was ich nicht so gut formuliert hatte. Auf der anderen Seite zeigte sie mir auf, welche Sätze ihr besonders gut gefallen haben. Zuckerbrot und Peitsche. Darauf stehen Autoren.

Das Fantasy-Projekt geht mir noch nicht all zu gut von der Hand, trotz des Drucks, dem ich zu Hause ausgesetzt bin. Oder gerade deswegen? Im Moment komme ich kaum zum Schreiben, leider. Geburtstagsfeiern, Vorweihnachtsstress, Arztbesuche, es vergeht kaum ein Tag, der mir nicht die Zeit zum Schreiben raubt. So schleppe ich mein Laptop mittlerweile überall mit hin. Ihr merkt, ich habe die Freude am Schreiben nicht verloren, nur die Zeit.

Vor ein paar Wochen habe ich das Schreibprogramm Papyrus-Author ausprobiert und war begeistert. Leider kostet das Programm satte 149,-Euro. Eine Nummer zu groß, für meinen Geldbeutel. Doch wer daran Interesse hat, kann sich im Netz eine kostenlose Demoversion herunterladen. Stilanalyse, Duden-Korrektor und etliche andere Dinge erwarten euch. Nach 30 Tagen kann man das Programm weiter benutzen, allerdings ohne die beiden oben genannten Möglichkeiten den Text zu bearbeiten.

Was mich am meisten fasziniert hat, ist der Duden-Korrektor. Früher war ich ein Rechtschreib-Crack. Keiner konnte mir etwas vormachen, doch durch die Rechtschreibreformen, bin ich eine Null geworden.

Auch Kommasetzung ist nicht mehr mein Spezialgebiet. Ich verzweifele, bin unsicher und weiß einfach nicht mehr was richtig und was falsch ist.

So kam ich auf die Idee, den Duden-Korrektor separat zu kaufen und ihn an mein Libre-Office anzuhängen. Nach anfänglichen Installations-Schwierigkeiten, bin ich total begeistert. Ich habe es direkt bei Duden als Download gekauft. Mit 19,- Euro nicht sehr teuer und meiner Meinung nach jeden Cent wert.

Es gibt ein paar Dinge zu beachten, bevor man es installieren kann. Zum Beispiel darf Java nicht auf dem allerneuesten Stand sein und Libre-Office und Open-Office auch nicht.

Also solltet ihr euch entscheiden es zu kaufen, bitte die Hinweise genau durchlesen. Solltet ihr Schwierigkeiten haben, könnt ihr mich auch fragen.

Ansonsten wie immer der Blick ins Internet:

www.schreiblabor.com

  • Fantasie- und Real-Namensgenerator, wenn euch mal wieder partout keiner einfallen sollte.
  • Textanalyse
  • Füllwörter-Test

Außerdem gibt es dort tolle Listen:

  • Literatur-Agenturen
  • Schriftsteller
  • Verlage

http://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charakterbogen/

Charakterbogen zum Downloaden, Ausfüllen und Ausdrucken

http://www.axelhollmann.com/2013/11/15/ruckblenden-wozu/?fb_action_ids=469295036521634&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%22469295036521634%22%3A641589509226767%7D&action_type_map=%7B%22469295036521634%22%3A%22og.likes%22%7D&action_ref_map=%5B%5D

Ein guter Artikel von Axel Hollmann zum Thema Rückblenden im Roman.

http://pagewizz.com/wo-kann-ich-mein-e-book-vorstellen-28237/

für alle die bereits veröffentlicht haben oder es noch tun wollen. René Junge erklärt, wo man sein Buch vorstellen kann.

http://www.carola-leipert.de/index.php?id=64

Carola Leipert berichtet über die Entstehung ihres ersten Romans „Das Tal der Zebras“, den sie erst vor ein paar Tagen veröffentlicht hat.

Und zum Schluss, für alle, die mal etwas mehr über sich, oder ihre Protagonisten wissen wollen:

http://charaktertest.net/

Ich bin total davon begeistert.

Liebe Leute, ich wünsche euch eine wunderschöne Vorweihnachtszeit.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Tanja Neise

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11. Ein Stein poltert laut von meinem Herzen!

12. November 2013

 

 

 

Ich habe mich lange nicht mehr blicken lassen. Es tut mir leid! Doch wie bei vielen von uns, fehlen mir einfach zwei Stunden pro Tag, um all´ die Dinge zu tun, die ich machen will.

 

Aber heute habe ich mir ein wenig Zeit genommen.

 

Wie ich bereits im vorherigen Blogbeitrag berichtet habe, befindet sich das Buch zurzeit bei meiner ersten Testleserin und Hobbylektorin.

Erstes Resumee: Es gefällt ihr!!!

Gott sei Dank!

 

Das erste Kapitel haben wir bereits zusammen durchgesprochen und es sind nur ein paar Kleinigkeiten, die ihr aufgefallen sind. Ich war so erleichtert, dass ich ihr gleich noch meine neue Kurzgeschichte zum Lesen gegeben habe. Und auch hier habe ich positives Feedback bekommen. So war ich mutig und ließ die Story auch meinen Mann und eine sehr gute Freundin und Autorin lesen. Bis auf einen Absatz, den mein größter Kritiker, mein Mann, nicht harmonisch fand, auch alles gut angekommen.

 

Den Thriller habe ich vorerst auf Eis gelegt und widme mich nun doch einem völlig anderen Projekt. Ich schreibe nun eine Fantasy-Story. Mal was anderes.

Meine Töchter sind im Grundschulalter und bettelten ständig darum, etwas von dem lesen zu können, was ich täglich so in die Tasten hämmerte. So kam ich auf die Idee, ein Fantasy Jugendbuch zu schreiben. Immer wenn ich mit einem Kapitel fertig bin, lese ich es ihnen vor. Nun sind sie immer ganz leise, wenn ich schreibe, da sie wissen wollen wie es weitergeht. 😉

Und auch hier habe ich mich von dem Gedanken plotten zu können verabschiedet. Ich kann das einfach nicht.

Ein entdeckender Schreiber bleibt ein entdeckender Schreiber.

 

Nun genug von mir.

 

Ich habe mich im Netz ein wenig für euch umgeschaut und ein paar gute Seiten ausfindig gemacht. Beachtet hierzu auch meine Link-Liste mit den Lieblings-Internetseiten von mir.

 

Für alle Fans und Autoren von Krimis und Thrillern:

http://ratgeber.xtme.de/krimis-und-thriller-richtig-einschaetzen-was-bedeuten-totenflecken/

Hier könnt ihr nachlesen, was Totenflecken bedeuten. Einfach und verständlich erklärt.

 

Viele Tipps für Autoren gibt es bei Nikola Hahn:

http://www.nikola-hahn.com/schreibwerk.htm

Beachtet hier die vielen Unterverzeichnisse.

 

Der Verlag romance edition sucht jederzeit neue talentierte Auoren/-innen.

http://romanceedition.com/manuskript-einreichen/

Die Seite erklärt, welche Unterlagen man für eine Bewerbung einreichen muss.

 

Und noch einmal für die Spannenden unter euch:

http://www.gifte.de/

Alles über Gifte, Notfallmedizin usw.

 

Ebook Marketing:

http://kussderwoelfin.wordpress.com/2013/11/05/ebook-marketing-leicht-gemacht-oder-wie-social-bist-du-teil-1/

Tolle Seite der Autorin Katja Piel.

 

Schreibtipps der großen Zoe Beck:

http://culturmag.de/crimemag/zo-becks-schreibtipps/76392

Was soll ich schreiben? Hier gibt es Tipps.

 

Und daran angelehnt:

http://marcusjohanus.wordpress.com/2013/11/02/top-10-schreibtipps/

Marcus Johanus´ Top 10 der Schreibtipps.

 

 

So liebe Leute, nun setze ich mich an die dritte Überarbeitung meines Romans.

 

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne kreative Zeit (vor allem denen, die am NaNoWriMo mitmachen: Ihr schafft das!).

 

Eure

 

Tanja Neise

 
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10. Etwas Neues?

7. Oktober 2013

 

 

 

Ich warte, noch immer, auf das Urteil meiner Testleserin Steffi.

Ja, ich weiß, dass du verreist bist und in Ermangelung eines Readers, bestimmt nicht dein riesengroßes Tablet mitschleppst.

Dennoch bin ich ungeduldig.

 

Wie kann man als Autor, die Wartezeit am Besten überbrücken? Selbstverständlich mit schreiben. Doch nach einem Projekt, das einen ein Jahr lang begleitet hat, fällt es schwer etwas Neues zu beginnen.

 

Ideen, sind zu genüge da. Deshalb habe ich mich entschlossen, erst einmal auf Ideenfang zu gehen. Leichter gesagt als getan, für jemanden der nicht plotten kann. Wenn ich die Ideen aufschreibe, skizziere, ist das nicht der erste Schritt zum Plotten?

Mein Kopf scheint eine Barriere gegen diese Tätigkeit aufgebaut zu haben.

Also setze ich mich nun jeden Abend hin und schreibe in drei verschiedenen Geschichten.

 

Ich muss euch ein Geheimniss verraten. Genau so lese ich im Normalfall auch. Mit nur einem Buch gebe ich mich meistens nicht zufrieden. Doch beim Schreiben drei verschiedener Geschichten zuzüglich mindestens zwei verschiedener Bücher, in denen ich lese, muss ich gestehen, dass ich mich dort nun ein wenig verliere.

 

Ich muss mich entscheiden, welche der drei Grundideen ich weiter verfolge. Mit welcher kann ich mich besser identifizieren? Welche kann ich spannender erzählen?

Geht es anderen auch so, oder bin nur ich ein so chaotischer Mensch?

 

Ich habe einen sehr guten Artikel zum Thema Scrivener gelesen. Bei Scrivener handelt es sich um eine Software, die eigens für Autoren entwickelt wurde. Ein solches Programm kann mit Sicherheit Ordnung in ein solch schöpferisches Chaos bringen. Doch will ich das überhaupt? Ich werde mir die Demoversion, die es für 30 Tage lang kostenlos gibt, mal genauer anschauen.

 

Für alle, die gerne Ordnung hätten, hier der Link zu Marcus Johanus´ Artikel:

http://marcusjohanus.wordpress.com/2013/04/27/eine-app-fur-alle-autoren-scrivener/

 

Und hier der Link zu Scrivener:

https://www.literatureandlatte.com/scrivener.php

 

 

Ach und um das Chaos komplett zu machen, schreibe ich auch noch die Artikel für diesen Blog ;-).

Die vielen anderen Aufgaben, die ich erledigen muss, erwähne ich jetzt nicht. Beschweren will ich mich auf keinen Fall, da schreiben mein Hobby ist und mich ein wenig entspannen soll, von meinem exakt durchgeplanten Alltag. Kein Wunder, dass ich hier das Chaos suche.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit bis zum nächsten Mal.

 

Eure Tanja Neise

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9. ENDE

1. Oktober 2013

 

 

 

 

 

Ich konnte vor ein paar Tagen mit gutem Gewissen dieses kleine Wörtchen unter mein Manuskript setzen. Peng. ENDE. In fetten Buchstaben geschrieben.

 

 

 

Ende, das ist eigentlich ein Wort, das uns Autoren erfreuen sollte, schließlich bedeutet es, dass wir eine Arbeit erledigt haben. Man hat etwas zu Ende gebracht (viele schaffen das nie).

 

Doch warum fühle ich mich dann so merkwürdig? So leer?

 

Ein Jahr meines Lebens saß ich an diesem Roman. Mein Erster. Mein Letzter? Hoffentlich nicht. Und doch war es kleiner Abschied von meiner Protagonistin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, während dieser Stunden des Schreibens. Ja das Loslassen fällt mir relativ schwer.

 

 

 

Nach der ersten Überarbeitung der Rohfassung hatte mir der Schluss nicht zugesagt, also schrieb ich noch einmal ein paar tausend Wörter mehr. Das Ergebnis stellte mich eindeutig zufrieden. So gefiel mir der Schluss besser.

 

 

 

Mittlerweile bin ich sogar schon mit der zweiten Überarbeitung durch und das Manuskript ist bei der ersten Leserin (hallo Steffi). Die Zweite (hallo Karina) sitzt bereits im Startloch und scharrt mit den Füßen.

 

Nun heißt es bibbern. Gefällt ihr mein Geschreibsel, oder kann ich die Arbeit eines Jahres in den Mülleimer schmeißen? Virtuell in den Papierkorb meines PC´s.

 

Ich bibbere, zittere und bin sehr unsicher. Was mache ich, wenn das Resümee negativ ausfällt. Ich glaube, ich würde am Boden liegen, zertrampelt, wie eine kleine Raupe, die sich wünschte einmal, ein Schmetterling zu werden. Aus der Traum. Zerplatzt.

 

 

Hoffentlich nicht.

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8. Mangelnde Disziplin und neue Horizonte

17. September 2013

 

 

 

Ein trödeliges Hallo in die Runde!

 

 

 

Disziplin? Was ist das? Irgendwie ist mir die Bedeutung dieses Begriffs abhanden gekommen. Sorry.

 

 

 

Wenn man keine bestimmten Ziele setzt, ist es schwer jeden Tag die Motivation zu haben, sich an den Computer zu setzen. Das habe ich in den letzten Wochen schmerzlich festgestellt.

 

Als ich den Roman schrieb, hatte ich mir vorgenommen jeden Tag ein bestimmtes Pensum an Wörtern zu schreiben. Nun in der Überarbeitungsphase, kann man dieses Motivationsmittel natürlich nicht mehr anwenden.

 

Ich bin ein Mensch, der sich selbst ein bisschen unter Druck setzen muss, um Leistung zu erbringen, muss ich leider gestehen.

 

Was also tun?

 

Sich selbst eine Deadline setzen?

 

Eine bestimmte Anzahl an Seiten pro Tag überarbeiten?

 

Ich weiß es nicht. Ich denke das muss jeder für sich entscheiden. Für sich eine passende Lösung finden. Es soll ja auch Menschen geben, die sehr diszipliniert sind und ein solches Druckmittel nicht nötig haben. 😉

 

Ich für meinen Teil, habe mich für das Zweite entschieden. Seit dem (seit zwei Tagen, jetzt nicht lachen) ist die Disziplin wieder da. Ich hoffe sie bleibt.

 

 

 

Dann habe ich noch ein Problem, ich bin auf Schreibentzug. Nur Überarbeitung scheint mir nicht zu liegen. Also habe ich mich entschlossen, neben der Überarbeitung an einem neuen Projekt zu arbeiten.

 

Ein Kurzgeschichtenband, den ich zusammen mit einer guten Freundin auf die Beine stellen will.

 

Also wieder von vorne:

 

Brainstorming und diesmal möchte ich es mal mit dem Plotten versuchen. Neuland für mich, mal schauen, ob ich damit klar komme.

 

 

 

Wie bekommt man gute Ideen für Geschichten?

 

Tageszeitungen, Nachrichten, Zeitschriften, Geschichten die andere Menschen einem erzählen, das Spektrum ist groß, man muss nur die Nadel im Heuhaufen finden. „Nur.“

 

Eine Nadel hat sich mir auf dem Silbertablett präsentiert, ich muss nur noch den Faden einfädeln und den passenden Stoff finden, um eine neues Designerstück zu fertigen. Ihr merkt ich habe gute Laune, sonst würde ich nicht solch einen Quatsch in die Tasten hämmern. 😉

 

Nun werde ich den Elan gleich mal nutzen und weiter arbeiten.

 

Bis bald und allen frohes Schaffen, viele gute Ideen, gute Laune, Disziplin und was Ihr Euch sonst noch so alles wünscht.

 

Tanja Neise

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7. Es macht wieder Spaß

6.September 2013

 

Hallo Ihr Lieben.

 

Da bin ich wieder. Und ich sitze immer noch an der ersten Überarbeitung.

Aber….

Nach gut zwei Drittel des Textes muss ich euch sagen, dass es so langsam doch ein wenig Spaß macht. Die vielen Fehler und unglücklich formulierten Sätze werden weniger und somit zweifele ich nicht mehr so sehr wie am Anfang, an meinem Werk.

Es scheint so, als wenn ich während des Schreibens immer mehr dorthin driftete, wo ich heute stehe.

Am Anfang hatte ich einen Stil, der mir beim Durchlesen des Textes, nicht so gut gefallen hat. Die Sätze, die ich nun lese, sind eindeutig eher nach meinem Geschmack und ich muss daran auch nicht mehr soviel verbessern.

Ihr merkt ich bin eindeutig zufriedener. Die Frustration nimmt ab und ich setze mich wieder lieber an den PC.

Ich dachte mir, heute werde ich euch mal eine Liste dessen zusammenstellen, auf was ich in der zweiten Überarbeitung noch genauer achten möchte.

 

2. Überarbeitung:

  • Logische Strukturierung (darauf habe ich bereits jetzt während der 1. Überarbeitung geachtet, aber ein weiteres Mal schadet mit Sicherheit nicht)

  • bestimmende Verben statt schwammige Aussagen (z.B. statt gehen: schlendern schlurfen, hüpfen, schleichen, rennen usw.)

  • Verben Verb sein lassen (ich neige dazu Verben in Nomen zu verwandeln: Das Schreiben macht mir Spaß!)

  • Das Passiv vermeiden

  • Nicht zu viele Adjektive und Adverbien

  • Keine Fremdwörter, Modewörter, Superlative, Phrasen

  • Auf die Füllwörter achten und evtl. diese eliminieren (und, also, extrem, äußerst, erheblich, überaus, sehr, quasi, recht, ganz, doch, denn, auch, ja, echt, nun, übrigens, ziemlich, etwa, relativ, einigermaßen. Um nur einige zu nennen.)

 

Und dann habe ich noch eine lustige Seite entdeckt, auf der man einen Text, den man geschrieben hat, prüfen lassen kann. Auf was? Man erfährt, welchem Autor der eigene Schreibstil ähnelt. Aber vorsichtig, es kommen ganz merkwürdige Ergebnisse heraus. Ich trau dem Ganzen nicht.

Hier der Link: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/stiltest-ich-schreibe-wie-11480570.html

 

Der Schreibwettbewerb bei neobooks ist zu Ende gegangen und die Gewinner wurden bekannt gegeben.

Hier die Liste zum Nachlesen und lesen der Kurzgeschichten:

 

 

Gewinner des Krimi-Wettbewerbs

Und das sind die Gewinner (und ihre Preise):

1. Platz: Jana Oltersdorff: Redrum kommt nach Hause 
(Preis: Autorenseminar bei der Textmanufaktur in Deutschland inkl. Unterkunft und Reisegutschein im Wert von 150€ der Deutschen Bahn)

2. Platz: M.P. Anderfeldt: Im Keller 
(Preis: Einladung zur Frankfurter Buchmesse inkl. Droemer-Knaur Messeparty, zwei Übernachtungen und Reisegutschein der Deutschen Bahn für den Gewinner und seine Begleitung)

3. Platz: Liv Hagen: Maskenzeit 
(Preis: ein brandneuer Kobo Glo)

4.-10. Platz: 
Eric Boss: Somnium
T. Exter: Nachtaufnahme
Bloodymary: Kälteidiotie
Verena Oster: Herz-Los
Katja Marie Hermann: Der Schattenjäger
Jonas Kissel: Der schwarze Mann
Lynn Haven: Leben für den Tod
(Preis: je ein Gutschein für das Buch- und eBook-Programm von Droemer Knaur im Wert von 20€.

Die Geschichten der Top 10 bekommen einen Verlagsvertrag und werden in einer eBook-Anthologie bei Droemer Knaur veröffentlicht

 

 

 

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß, beim Lesen der Gewinnertexte.

Meinen Kurzthriller habe ich überarbeitet und neu formatiert.

 

Bis zum nächsten Mal.

Eure Tanja Neise

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6. Die Frustration setzt ein

24. August 2013

 

Hallo Ihr Lieben,

 

nein ich bin noch nicht fertig, falls ihr mich dies fragen wolltet. Wer fragt so etwas? Natürlich nur Menschen, die selbst nicht schreiben, nicht wissen können, welcher Aufwand die Herstellung eines Romans erfordert. Aber für euch Ahnungslose, beantworte ich diese Frage selbstverständlich gerne. Nein!

Aber ich bin am Ball, versuche jeden Tag, das Chaos zu lichten und die ungehobelten Worte in bildliche Sprache zu verwandeln. Was mir mal mehr und mal weniger gelingt. Für das Weniger gibt es aber die zweite Überarbeitung. Oder die Dritte … und so weiter.

 

Es ist Arbeit, harte Arbeit und manchmal auch entmutigend, wenn man die Fehler so eindeutig sieht. Die meisten der Fehler jedoch bleiben unentdeckt, denke ich zumindest, auch wenn ich mir noch so viel Mühe gebe, sie werden sich vor mir verstecken, untertauchen und meine Textblindheit ausnutzen. Diese Schurken!!

 

Zwischenzeitlich haben sich dann mal wieder die Zweifel gemeldet. Für wen mache ich das alles? Es ist ein Hobby, welches Zeit erfordert, und das täglich. Und nun bin ich in einer Phase angekommen, die Arbeit bedeutet, also doch nicht nur Hobby. Arbeit ist anstrengend, ein Hobby macht Spaß. Macht mir diese für mich anstrengende Arbeit Spaß? Ja, meistens jedenfalls.

 

Während der letzten Wochen, als ich den Roman schrieb, legte ich eine Tabelle an, um einen Überblick zu haben, an welchen Tagen ich wie viele Wörter in die Tasten hämmerte. Ich brauche das. Listen sind mein Ding. Bei mir landet alles in einer solchen. Nun habe ich meine Tabelle um den Punkt erweitert, auf welcher Seite ich mich bei der Überarbeitung befinde, damit ich mir im Klaren darüber sein kann, wie viele Seiten ich an welchem Tag überarbeitet habe. Braucht man das im Allgemeinen? Mit Sicherheit nicht. Nur ich, mit meinem Spleen für Listen. 😉 Statistik nennt man das.

 

Ich lasse mich in diesen Tagen unheimlich gerne von Facebook und Twitter von meiner Hobbyarbeit ablenken. Ich twittere, teile und blogge, was das Zeug hält, da mir die Überarbeitung nicht so liegt.

Doch ich habe mich nun doch dazu entschieden, weiter zu schreiben, also kein vorläufiges Ende. Das erhellt meinen stupiden Hobbyalltag, der nun auch noch erschwert wird, da meine Familie mal wieder mit einem Infekt zu kämpfen hat. So bleibt mir nur die Zeit am späten Abend, doch wie der Zufall es so will, bin ich meistens sehr müde in diesen ruhigen Stunden. So was aber auch. Kopfschüttel.

 

Ihr merkt sicherlich schon, es fehlt ein wenig Motivation.

Woher nehmen? Genau. Facebook ist mal wieder ein toller Ansprechpartner, zumindest die Buchstabenjunkies, haben größtenteils Verständnis, teilen und haben sogar selbst solche Probleme.

Die armen Schriftsteller und Autoren, mit ihren verletzlichen Seelen, die früher stets auf sich allein gestellt waren, tun mir wirklich leid.

Insofern bin ich nun doch noch ein Fan von Twitter, Facebook und Co geworden.

Dieser Blog hier, ist nicht nur für euch, nein auch für mich schreibe ich hier. Ein Teil meines Schreibtagebuchs, verbunden mit meinen unnötigen Statistiken, ein Art Spiegel meines Schreibwahnsinns. 😉

 

Nun aber zu meiner Überarbeitung:

Während ich nun meinen Text so lese, habe ich festgestellt, dass ich manchmal alles ein wenig verkompliziere.

Was ich damit meine? Nun, anstatt einfachere Worte zu benutzen, bediene ich mich einiger Wortungetüme, die mir beim Lesen, die Nackenhaare abstehen lassen. Also raus damit, zurück zur Essenz dessen, was ich ausdrücken möchte und mit gängigeren Wörtern, einen ungewöhnlich schönen Satz formulieren. Wie? Keine Ahnung! Manchmal küsst mich die Muse, doch meistens bastele ich, bis es mir einigermaßen gefällt. Doch am nächsten Tag, schmeiße ich es dann doch wieder über den Haufen und bastele erneut. Ihr merkt, was ich damit meine, wenn ich sage es geht schwerfällig voran.

Über alles zerbreche ich mir den Kopf und zweifele an mir und meinem Text. Versteht der Leser, was ich ausdrücken möchte? Ist es spannend genug? Sind die Dialoge realistisch und lebendig? Oder solch profane Fragen, wie z. B., ob die Länge der Kapitel in Ordnung ist. Es ist zum…

 

Eine gute Freundin, die ebenfalls schreibt und sich im Moment der Überarbeitung ihres ersten Thrillers widmet, hat mich gefragt, ob ich Lieblingswörter habe, die ich dauernd verwende. Ja, welche sage ich euch nicht, sonst findet ihr sie bestimmt auch in diesem Text. 😉

Aber mit Sicherheit, ist dies ein Problem, dem man sich bei der Überarbeitung auch annehmen muss, da Wiederholungen für den Leser sehr ermüdend sind.

 

Ich habe Shades of Grey gelesen, ich gebe es zu. Der Text wimmelte nur so von immer wiederkehrenden Wörtern, Floskeln und leider ähnelten die Szenen sich auch dermaßen, dass ich nicht gerade begeistert war. Ein solcher Erfolg stünde vielen Schriftstellern zu, die weit mehr Können an den Tag legen.

Aber der Erfolg kann nicht über den manchmal sehr holprigen Text hinwegtäuschen. Bitte, liebe Fans von SoG, seit nicht böse, aber ich bin nur ehrlich. Ehrlich gesagt habe ich trotzdem alle drei Bände gelesen, da ich wissen wollte, wie die Autorin ihre Geschichte zu Ende bringt. Also ganz so furchtbar, dass ich es hätte weglegen müssen, war es dann doch nicht.

 

So, für heute habe ich genug aus der Überarbeitungshölle (ein schönes Beispiel, für ein Wortmonster) berichtet.

 

Bis zum nächsten Mal

Eure Tanja Neise

 

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