4. Überarbeitung!!!

01. August 2013

 

 

 

Ich bin mit der Rohfassung des ersten Teils, meines Romans fertig.

 

Nach 85.499 Wörtern habe ich einen ersten Schlussstrich gezogen, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich es hierbei belassen soll. Das Ende ist ein offenes Ende. Es müsste theoretisch eine Fortsetzung geben.

 

Eine liebe Kollegin, Karina Reiss, hat mir folgende Anregung gegeben:

 

 

 

„Also meine Ratschläge, die ich bisher bekommen habe lauten zum einen, dass man als Erstautor einen in sich abgeschlossen Roman schreiben sollte, in dem man vielleicht Möglichkeiten für eine Fortsetzung einbaut, aber dennoch nicht als Fortsetzungsroman schreibt. Verlage haben wohl ein Problem damit, einem völlig unbekannten Autor einen Fortsetzungsroman abzunehmen.

 

Zum anderen sollte ein Erstlingsroman nicht zu lang werden. Auch aus dem Grund, dass Verlage in dieser Hinsicht kein zu großes Risiko eingehen wollen.

 

Als Richtwert kann man 90000 Wörter annehmen, also eine Spanne von 80000 bis 100000 seien vollkommen okay.

 

Letztendlich liegt jedoch die Entscheidung ganz allein bei dir. wenn du das Gefühl hast, dein Roman braucht noch runde 10000 bis 20000 Wörter, damit er abgeschlossen ist, dann würde ich die auch schreiben. Auf keinen Fall würde ich versuchen ein halbherziges Ende hin zu pressen.“

 

 

 

Das sind doch mal ein paar Werte, an die man sich eventuell halten kann, wenn man sich sehr unsicher ist.

 

Karina Reiss schreibt im Übrigen in Karina´s Schreibstube: http://karinareiss.wordpress.com/

 

Besucht sie doch dort einmal. Ich kann es euch nur empfehlen, hier könnt ihr viele nützliche Tipps und Links bekommen. Eindeutig professioneller als ich. 😉

 

 

 

Zur Zeit häufen sich ja die Romane mit mehreren Teilen, bevorzugt wird hierbei die Zahl drei, doch will ich wirklich mehr als ein Buch über diese Geschichte schreiben? Ich bin mir sehr unsicher.

 

Jetzt sitze ich an der Überarbeitung.

 

 

 

Wie ich das mache?

 

Ich lese den Text laut, betone und untersuche ihn nicht nur auf inhaltliche und orthografische Fehler, sondern achte speziell auch auf den Klang und Rhythmus des Textes.

 

Ich bin Vielleser (man könnte auch sagen ich bin süchtig nach Büchern, jeder der mich kennt, würde diese Aussage sofort unterschreiben) und als solcher fällt es mir unheimlich schwer einen Text schnell und flüssig aufzunehmen, der holprig, abgehackt und in verschiedenen Melodien geschrieben ist.

 

 

 

Was bedeutet das?

 

Ehrlich gesagt, weiß ich das auch nicht so genau, da ich ja noch grün hinter den Ohren bin, zumindest in Sachen Bücher schreiben. Ich handele hier mehr nach meinem Bauchgefühl. Was würde mir gefallen? Was würde ich gerne hören? Klar könnte ich jetzt auch versuchen euch hier irgendwelchen hochtrabenden Fachjargon um die Ohren zu schmeißen, aber ich denke dafür gibt es schon genügend Fachliteratur, von erfahreneren Autoren.

 

So verbringe ich nun die Abende damit, leise vor mich hinzumurmeln und an dem Text zu feilen.

 

Ich bin auf Facebook in einer Gruppe mit dem Namen Buchstabenjunkies, im übrigen eine wundervolle Zusammensetzung von wundervollen Menschen, die immer wieder jedem Einzelnen, auch die merkwürdigsten Fragen beantworten. Von hier aus liebe Grüße an alle.

 

Jedenfalls kam dort die Frage auf, wie andere Autoren eine Überarbeitung ihres Manuskripts machen. Die meisten drucken nach dem ersten Durchgang am Rechner alles aus. Beidseitig in kleiner Schrift und mit Rand, damit nicht all zu viele Bäume hierfür sterben und auch der finanzielle Aspekt berücksichtigt wird. Nun ab zu einem Testleser des Vertrauens, der dann zwischen den Zeilen auch mal etwas schreiben und verbessern kann.

 

Wenn der Blätterwald wieder da ist, geht man alles nochmal durch, beachtet dabei die Notizen und kann eventuell mit einem andersfarbigen Stift, weiter dazuschreiben und korrigieren.

 

Fertig? Gut, wieder an den Rechner und überarbeiten.

 

Ob das die richtige Vorgehensweise ist? Keine Ahnung, hört sich aber gar nicht so schlecht an, finde ich, denn jetzt kann man den Roman gleich auf mehrere Leser loslassen und sehen, bzw. hören, was die dazu zu sagen haben.

 

Bibber, Bibber……

 

Aber soweit bin ich noch nicht.

 

Einer von Euch?

 

Advertisements

About Schreiboase

Ich blogge über das Schreiben.
This entry was posted in Uncategorized and tagged , , , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s