3. Der Schweinehund hat zugeschlagen

18. Juli 2013

 

 

 

Eigentlich schreibe ich hier meine Artikel, um meinen Freunden, Bekannten und Followern davon zu berichten, wie es vorwärts geht, mit meinem Buch.

Dann gibt es noch die anderen Autoren, ebenfalls Neulinge, so wie ich es bin, die hier meine Beiträge lesen. Eine wirklich nette Twitter-Followerin hat mir geschrieben, dass ich sie motiviert habe weiter zu schreiben. Ich kann euch sagen, das ging runter wie Öl. Ganz liebe Grüße an dich.

 

Heute ist ein Tag, den mit Sicherheit jeder kennt, der schreibt. Es ist einer dieser Tage, an denen man alles in Frage stellt, was man bisher zu Papier gebracht hat, bzw. was man in die Tasten gehämmert hat. Nichts ist gut genug und man fragt sich, ob man nicht einfach alles hinschmeißen soll, da das was man schreibt, seinen eigenen Qualitätsansprüchen nicht Stand hält.

Das ist echt mies, denn an solchen Tagen gelingt nichts.

 

Was soll ich nun tun?

Ich schreibe einen Artikel! Wie überwinde ich den inneren Schweinehund? Ist das der richtige Titel? Oder lieber: Morgen wird es wieder besser?

Tja, das ist das Los eines Schriftstellers. Wir sitzen alleine in unserem Kämmerlein, auch wenn mein Kämmerlein nun richtig schön ist, und bemühen uns kreativ zu sein, aber niemand kann uns kurz mal sagen, ob es gut ist oder schlecht. Das Lesen eines Buches dauert lange und wenn es nicht annähernd fertig ist, gibt man seinen geistigen Erguss auch nicht gerne aus der Hand.

Manchmal nähe ich Kleider, das geht im Gegensatz zum Schreiben relativ schnell, man kann anderen das fertige Stück zeigen und innerhalb kürzester Zeit ein Feedback erhalten. Leider klappt das beim Schreiben nicht mal so nebenbei.

 

Ich denke heute ist ein Tag, an dem ich den Computer nun zusammen klappe und mich mit etwas anderem beschäftigen werde.

 

Aber da ich die Autoren unter euch nicht demoralisieren möchte, veröffentliche ich diesen Artikel erst, wenn ich gleich darunter auch etwas Positives berichten kann.

😉

 

 

 

20. Juli 2013

 

Keine Panik, es geht wieder besser. Ich habe mich an dem Tag auch nicht unterkriegen lassen. Als die Kinder im Bett waren und ich ein wenig Ruhe hatte, habe ich mich erneut an mein Manuskript gesetzt und noch über 1.000 Wörter geschrieben.

Mein Schreibtipp für heute:

Vielleicht sollte man nicht versuchen etwas zu erzwingen. Raus an die frische Luft, oder etwas anderes tun, wonach einem der Sinn steht und dann, wenn der Kopf wieder frei ist mit neuem Elan durchstarten.

Bei mir hat es geholfen.

 

Fortsetzung folgt.

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About Schreiboase

Ich blogge über das Schreiben.
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2 Responses to 3. Der Schweinehund hat zugeschlagen

  1. karina says:

    Ja, du hast vollkommen Recht. Es gibt Tage, an denen kann man die Wörter einfach nicht erzwingen, und es bringt auch nichts. Trotzdem sollte man zumindest eine Weile während seiner “Schreibzeit” vorm Rechner sitzen, auch wenn man kein Wort schreibt. Das Unterbewußtsein registriert so, daß der Schweinehund keine Chance hat. Schreibzeit ist Schreibzeit, basta. Da hat der Schweinehund seine Klappe zu halten. Weiterer Vorteil, dein Unterbewußtsein beschäftigt sich weiter mit dem Manuskript und kann dir später, wenn du draußen an der frischen Luft bist oder etwas anderes tust, ganz unvermittelt neue Erkenntnisse zeigen. 🙂
    Laß dich nicht unterkriegen, und wenn der Schweinehund doch mal zu vorlaut werden sollte, dann schreib eine Mail an deine Autorenfreunde. 🙂 Kämpfen wir doch alle mit den gleichen Problemen.

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Worms.
    Karina

    • Schreiboase says:

      Das hast du wirklich gut formuliert. Genau so sehe ich das auch. Ich habe dann diesem Tag die letzten Seiten meines Manuskripts gelesen, bin dann mit dem Input an die frische Luft und mein Hirn arbeitete damit. Abends funktionierte es dann wieder.
      Liebe Grüße, aus dem nächtlichen Dallgow

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